Landesfußballchef will Ausnahmen erreichen

Kiel (dpa/lno) - Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) will sich mit den anhaltenden strengen im nördlichsten Bundesland nicht abfinden. Präsident Uwe Döring zeigte sich enttäuscht über die am Mittwoch verkündete Verlängerung der Landesverordnung zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie, die den Sport stark einengt. «Wir werden bis zum endgültigen Inkrafttreten der neuen Verordnung die Interessen unserer Vereine gegenüber der Politik noch einmal deutlich zum Ausdruck bringen - auch vor dem Hintergrund, dass in benachbarten Bundesländern schon wieder mehr möglich ist», sagte Döring. Die Landesverordnung soll vorerst bis zum 30. August gültig bleiben. Damit können sich in Mannschaftssportarten Amateurteams nicht mit dem kompletten Kader auf die Saison vorbereiten, sondern dürfen nur in Gruppen von bis zu zehn Personen trainieren. Testspiele im Land sind nicht zugelassen. SHFV-Präsident Uwe Döring hält «moderate Lockerungen für den Amateurfußball nicht für unangemessen». «Aus Trainersicht ist das eine absolute Katastrophe. Für mich ist es auch nicht nachvollziehbar, warum es in den Nachbarländern möglich ist und die ganzen Vereine ihre Testspiele in Mecklenburg-Vorpommern abhalten oder sich einen Platz dort mieten und dort spielen», sagte Traner Sascha Strehlau vom FC Dornbreite den «Lübecker Nachrichten» (Donnerstag). Trainer Manuel Plähn vom SV Grün-Weiß Siebenbäumen kann die Entscheidung ebenfalls nicht nachvollziehen. «In Risikogebiete darf geflogen werden, und man darf dicht an dicht am Strand liegen. Aber Fußball ist verboten. Soll mir jemand die Verhältnisse erklären: Weil der Tourismus Geld bringt, wird es dort umgangen und der Fußball als Bauernopfer genutzt?», fragte Plähn in den SHZ-Zeitungen.

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