Trotz nachlassender Impfbereitschaft

(Quelle: dpa) Trotz nachlassender Impfbereitschaft

Dresden (dpa) - muss nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in den sächsischen Impfzentren nur wenig Corona-Impfstoff entsorgt werden.
Der Verlust liege «relativ konstant» auf einem niedrigen Niveau von rund 0,3 Prozent, sagte eine DRK-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt mussten bisher seit Beginn der Impfkampagne rund 8700 Dosen entsorgt werden - bei rund 2,27 Millionen verabreichten Dosen. Unter anderem muss Impfstoff weggeschmissen werden, weil Ampullen beschädigt, zu gering befüllt oder auch unsachgemäß aufgezogen werden.
Es sei bisher gelungen, die Präparate im Rahmen der jeweiligen Haltbarkeit zu spritzen. Die Impfzentren sowie das Lagezentrum arbeiteten dafür «Hand in Hand». So könnten die Vakzine entsprechend Kapazität und Nachfrage verteilt werden. Selbst Impfstoffe, die von Krankenhäusern oder Betriebsärzten zurück an die Impfzentren gehen, könnten etwa über mobile Teams kurzfristig verabreicht werden, hieß es.
In Sachsen bleiben die 13 Impfzentren bis Ende September geöffnet. Anschließend soll verstärkt über die Arztpraxen und mobile Teams geimpft werden. Schon jetzt sind die mobilen Teams verstärkt für Sonderaktionen im Einsatz, um die Menschen «vor Ort» abzuholen - etwa in Fußgängerzonen, großen Möbelhäusern oder Einkaufszentren. Seit Ende Juni können sich Impfwillige in den Impfzentren auch ohne Termin eine Spritze abholen - angesichts zunehmender Impfmüdigkeit im Freistaat will die Regierung damit Hürden senken.
Nach einem Impfgipfel am Dienstag hatte Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) eindringlich an die Menschen appelliert, sich impfen zu lassen. Eine Impfpflicht oder Gutscheine im Zusammenhang mit Impfungen lehnte er aber ab. Mit Blick auf den Herbst und eine mögliche vierte Corona-Welle wollen Regierung, Mediziner und Verbände sowie Unternehmer und Sportvereine mit einer Kampagne ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Beschäftigte zum Impfen ermuntern.
Sachsen ist mit 51,1 Prozent Erstgeimpften und 43,7 Prozent vollständig Geimpften im bundesweiten Vergleich Schlusslicht (Stand Mittwoch). Bundesweit sind mehr als 47 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
© dpa-infocom, dpa:210722-99-472337/2
Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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